Album des Klassischen Altertums , 1882 r. - Hermann Rheinhard
Hermann Reinhard (15 November 1816, Dresden – 10 January 1892) was a German physician and entomologist. He specialised in Hymenoptera (bees and their relatives). Reinhard’s medical practice was in Bautzen. In 1881 he worked with Eduard von Hofmann on the insects of exhumed bodies making him one of the founders of forensic entomology.
His collection is in Staatliches Museum für Tierkunde Dresden and Museum für Naturkunde.
Die schönsten Sagen des klassischen Altertums sind eine Sammlung antiker Mythen, die der deutsche Schriftsteller Gustav Schwab in den Jahren 1838 bis 1840 in drei Bänden herausgab. Schwabs Ziel war die Nacherzählung möglichst vieler Sagenkreise des griechischen und römischen Altertums in flüssigem Stil, wobei er sich besonders eng an die Originale anschloss und sie über weite Strecken fast unverändert übersetzte. Sein Zielpublikum waren ursprünglich Schüler der höheren Schulen, aber schon früh ging er dazu über, das Werk auch jungen Frauen und Erwachsenen zu empfehlen. Die Sammlung wurde in zwölf Sprachen übersetzt und ist das am weitesten verbreitete Werk seiner Art.
Gustav Schwab beschäftigte sich bereits während seiner Tätigkeit beim Metzler-Verlag in Stuttgart intensiv mit der Herausgabe antiker griechischer und römischer Werke. Seine Kenntnisse der griechischen Mythologie erweiterte er durch das Auswerten antiker Quellentexte.
Der erfahrene und hingebungsvolle Lehrer sah sich schließlich vor die Aufgabe gestellt, der deutschsprachigen Jugend die antiken Mythen näherzubringen. Bei seiner Übersetzungsarbeit legte er großen Wert darauf, den Originaltexten gerecht zu werden, schwächte grausame oder erotische Passagen aber konsequent ab. „Nur dafür hat der Verfasser gesorgt, daß alles Anstößige entfernt bleibe […]“ Schwab verwendete eine Vielzahl von Quellen aus griechischer und römischer Zeit, die er beherzt kombinierte. „Erst wenn man diese wirre Buntscheckigkeit der Vorlagen erwägt, die Schwab übersetzt hat, erst dann versteht man die wunderbare Geschlossenheit des Vortrags, in dem die Sagen wiedergegeben sind, recht zu würdigen“.
In mehreren neueren Ausgaben wurde versucht, zu kürzen und eine Kindern oder Jugendlichen gemäßere Sprache zu verwenden, etwa in Josef Guggenmos’ Fassung von 1960. Die ursprüngliche Version ist ein Klassiker der deutschsprachigen Literatur und gilt bis heute als maßgebliche Sammlung dieser Art im deutschsprachigen Raum. Sie wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt: ins Chinesische, Englische, Finnische, Mazedonische, Niederländische, Litauische, Serbische, Serbokroatische, Slowakische, Slowenische, Spanische und Türkische.
Als Gelehrtenschule bezeichnete man eine höhere Schule, die seit der Reformation der voruniversitären Ausbildung diente.
Gelehrtenschulen waren höhere Schulen in protestantischen Gebieten, die seit der Zeit der Reformation entweder durch eine Stadt oder einen Landesherrn getragen wurden. In seiner Schrift An den christlichen Adel deutscher Nation von des christlichen Standes Besserung hatte Martin Luther 1520 gefordert, die weltliche Obrigkeit habe sich des Schulwesens in besonderem Maße anzunehmen. In der Folge entstanden, insbesondere nach der Aufhebung der meisten Klöster in reformierten Territorialstaaten, weltliche Landesschulen im voruniversitären Bereich und Hohe Schulen als quasiuniversitäre Hochschulen. Die Gelehrtenschulen hatten die Aufgabe, auf das Universitätsstudium vorzubereiten, und waren den akademischen Gymnasien eng verwandt. Der Lehrplan umfasste deshalb immer auch die klassischen Sprachen Latein und Griechisch. Die anderen Fächer waren meist Geisteswissenschaften und Mathematik. Neben der Protestantischen Lehre waren die Ideen des Renaissance-Humanismus der zweite Einfluss, der auf das Profil der Gelehrtenschulen einwirkte.
Bedeutende Gelehrtenschulen entstanden unter anderem in Marburg (unmittelbar an die Universität angeschlossen), in Kassel, Korbach und Brandenburg an der Havel. Noch heute führen Gymnasien in Hamburg, Kiel, Ratzeburg und Meldorf die traditionelle Bezeichnung „Gelehrtenschule“ im Namen.
Album
tekst - 61 stron
obrazki - ok. 76 stron